Tourismus |  Mittwoch, 10.01.2018

Der touristische Optimismus

Die WKO und die ÖHT beginnen ihr Neujahr gewohnt aber auch beweisbar optimistisch.

© WKO / Salzer

Einheitlicher Optimismus beim erstmals gemeinsamen Neujahrsempfang: David Pfarrhofer (Market Institut), Wolfgang Kleemann (ÖHT), Petra Nocker-Schwarzenbacher und Manfred Katzenschlager (beide WKO Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft).

Erstmals gemeinsam, aus Sympathie- und Synergie-Gründen, luden die Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft der WKO und die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) zum Neujahrsempfang. Und im gewohnter Manier traf man sich zum regen Austausch über Erreichtes und Geplantes im Tourismus. In seiner jährigen Studie zum Tourismusland Österreich referierte David Pfarrhofer vom Market-Institut über die Stimmung und Urlaubsmotive der österreichischen Bevölkerung. Hervorzuheben sei dabei der deutliche Optimismus, mit dem die Bevölkerung ins neue Jahr schreitet, bzw. die die Menschen auch auf den österreichischen Tourismus projizieren. Einmal mehr wurde bestärkt, dass Österreich ein Tourismusland ist, und das diese Sparte einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg des Landes beiträgt. 

Die ersten Schritte der Veränderung

Erwartungsgemäß gäbe es Aufholpotenzial beim Image und den Arbeitsbedingungen der Lehre, besonders im Tourismus und der Gastronomie. In ihrem Vortrag pochte Spartenobfrau Petra Nocker-Schwarzenbacher einmal mehr darauf, die Mangelberufsliste auszuweiten, zumindest auf das Berufsfeld Koch, und die Arbeitsbedingungen der Realität anzupassen und damit in die Legalität zu führen. Das der Tourismusbereich wächst, fehle es auch an immer mehr Fachkräften, die mit den vorhandenen Arbeitslosen nicht zu füllen seien, fütterte sie diese Erkenntnis auch mit aktuellen Beispielen aus der Ferienhotellerie.

Modell zur Saisonverlängerung gestartet

Optimistisch stimmen sie auch die Regierungsverhandlungen, in die sie und viele Experten aus dem Tourismus aktiv und intensiv miteingebunden sind. Hier sollten bald wichtige Erleichterungen (Steuerlast!) umgesetzt werden. Ein wichtiger Vorstoß sei die Saisonverlängerung, die nun erstmals mit einem praktikablen Versuch aufhorchen lässt. Gemeinsam mit dem AMS wurde ein Modell entwickelt, bei dem der Arbeitnehmer möglichst wenig bürokratischen Aufwand habe, wie Nocker-Schwarzenbacher im Gespräch mit hotelundtouristik.at betont. Für 20 geleistete Arbeitsstunden sollen 30 ausbezahlt, und 40 versichert werden. Den Testbetrieb in Gemeinsen wie Kitzbühel, Bischofshofen oder Villach Land finanzieren die Betriebe aktuell gemeinsam mit dem AMS aus dem Fördertopf. Das Echo hierzu fiel in der Branche noch verhalten aus, was die Spartenobfrau nicht nachvollziehen kann, wie sie sagt. 

Investitionen erfreulich halten

Wolfgang Kleemann, Geschäftsführer und Generaldirektor der ÖHT, lobte die Lust an Innovation und die tatsächlich geförderten Investitionen im vergangenen Jahr von erstmals über einer Milliarde Euro. Spezielle Förderpakete und -schwerpunkte erzielten ungeheuren Erfolg und haben durch die Spezialisierung neue Förderzielgruppen erreicht. Auf die Zusage der Fortsetzung der erfolgreichen Innovationszuwachsprämie wartet man noch seitens der neuen Bundesregierung. Die Mehrheit der Investitionen betraf im vergangenen Jahr die Qualitätsverbesserung und die Betriebsgrößenoptimierung. Sein Appell. Investitionen mit der öffentlichen Hand zu fördern sei ein wichtiger Motor für die Branche und die gesamte Wirtschaft. Für 2018 und die vielen Neuerungen wollen die WKO und die ÖHT als gemeinsamer Problemlöser auftreten und weiterhin eng zusammenarbeiten. 

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