Gastronomie |  Mittwoch, 10.01.2018

Der neue Geschmack am Zug

Die ÖBB präsentieren die Details der Zusammenarbeit mit dem neuen (alten) Caterer Josef Donhauser. Damit wird der ganze Zug zum Restaurant.

© M.Jurik

Optimistisch in die neue kulinarische Zukunft: ÖBB-Holding-Chef Andreas Matthä mit DonS Catering-Chef Josef Donhauser und den neuen Service-Trolleys und neuen Uniformen.

Die Ausschreibung hat Josef Donhauser mit seinem Cateringunternehmen Donhauser ja schon für sich entschieden. Nun präsentierten die Kooperationspartner ihre Pläne im Detail. Bestellungen im Zug sollen vom Sitzplatz aus möglich werden, auch Vorbestellungen gemeinsam mit der Sitzplatzreservierung werden kommen. Die Fahrgäste wurden über ihre Vorlieben und Bedürfnisse befragt, bewusstere Ernährung und kostengünstige Speisen seien laut Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzendem der ÖBB Holding, ebenso wichtig wie ein wirklich guter Kaffee. Mit seinem Konzept zum "Easy Austrian Dining", den nachhaltigen Konzepten zum Thema Mülltrennung, Wiederverwertung und Regionaler Frische haben den Konzern überzeugt und den Grundstein für eine erneute Zusammenarbeit mit Donhauser gelegt. 

Don: Digital, frisch, besser bezahlt

Eine erfolgreiche Zukunft scheint gesichert, die Mitarbeiter, die zur Gänze gerne von Henry am Zug übernommen werden, bekommen auch einen neuen Kollektivvertrag, der für gelernte Kräfte ein Einstiegsgehalt von 1.760 Euro Brutto verspricht. Die laufende Weiterbildung der Mitarbeiter soll durch eine eigene Academy gesichert werden. Neue Kassensysteme, neue Bestellvorgänge direkt am Platz und eine vernetzte Logistik sollen Zeit und Kosten einsparen. Andrä und Donhauser erwarten rund 14 Millionen Umsatz pro Jahr. Dass das Railcatering von den ÖBB subventioniert wird ist für den Manager klar, denn der Genuss ist Teil des Reiseerlebnisses, das sich der Gast erwartet. Hier gilt es, ein Qualitätsbekenntnis abzulegen. 

Genussbotschafter und Foodtrends

Der beliebte Fernsehkoch Oliver Hoffinger fungiert als Genussbotschafter für die saisonal wechselnden Menüs, kulinarische Vorlieben, Trends in Ernährung und Zubereitung sollen kontinuierlich berücksichtigt werden. Die typisch österreichischen Hauptspeisen wie Tafelspitz oder Backhendlsalat sollen durchwegs unter 11 Euro kosten. 

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