Markt |  Gastronomie |  Freitag, 21.04.2017

Das Schaumwein-Duell

Beim Salzburger Sektfrühling bewertete eine namhafte Jury österreichischen Sekt besser als Champagner, Cava & Co.

© Österreichisches Sektkomitee/wildbild

Österreichischer Sekt bietet Champagner, Cava & Co. Paroli, sind (v. l.) Winzer Fred Loimer, Ferdinand Maier, Helga Rabl-Stadler, Alexandra Meissnitzer, Claudia Koller und Herbert Jagersberger überzeugt.

Nur wenige Tage nach den Osterfestspielen machte eine Jury aus prominenten Sektliebhabern und ausgewiesenen Experten die Probe aufs Exempel: Sie testete in vier Durchgängen jeweils drei Schaumweine unterschiedlicher Herkunft mit der Aufgabe, davon den persönlichen Favoriten zu definieren. So traten etwa Loimer Brut Rosé, Moët & Chandon Rosé Imperial und Harkamp Brut Rosé gegeneinander an. In einer anderen Runde gingen Schlumberger DOM TFXT Brut, Stift Klosterneuburg Matthäi Brut und Cava Pere Ventura ins Rennen. Bei drei Durchgängen präferierte die Jury jeweils die österreichischen Vertreter, lediglich bei einer der vier Gegenüberstellungen war das Ergebnis unentschieden.

Die heimischen Sekthersteller haben in den vergangenen Jahren mit Qualitätsstreben und innovativem Geist viel erreicht und Renommee gewonnen. "Die Salzburger Festspiele zeigen, wie man österreichische Kultur als Aushängeschild positionieren kann. Bei österreichischem Sekt sind wir auf dem Weg dahin und mit unserer Verkostung haben wir gezeigt, dass die Voraussetzungen dafür gegeben sind", so Helga Rabl-Stadler, Direktorin der Salzburger Festspiele. Und Claudia Koller von Koller & Koller am Waagplatz ergänzt: "Die Gäste in unserem Restaurant verlangen bereits aktiv österreichischen Sekt und wir bemühen uns, das noch weiter zu forcieren."

Qualität schlägt sich in der Nachfrage wieder

Für Willi Klinger, Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing, ist das Ergebnis der Verkostung keine Überraschung: "Ich orte in der Gastronomie und im Handel ein neues Interesse für hochwertigen Sekt aus Österreich. Es war ja heute nicht die erste Blindverkostung die gezeigt hat, dass österreichischer Sekt mit den Besten mithalten kann. Es gilt somit noch mehr den Patriotismus, den es beim Weinkonsum bereits gibt, auch für den Schaumweinbereich zu wecken." Für Herbert Jagersberger aus dem Hause Schlumberger, Vorsitzender des Österreichischen Sektkomitees, besteht kein Zweifel an der Qualität heimischer Produkte, deshalb "mein Aufruf an alle: Vertrauen Sie auch im prickelnden Weinbereich auf österreichische Herkunft!"

www.oesterreichsekt.at

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